verquellen

GrammatikVerb · verquoll, ist verquollen
Worttrennungver-quel-len
Grundformquellen1
eWDG, 1977

Bedeutung

dick anschwellen (und dabei aufweichen)
Beispiele:
das Fenster schließt nicht mehr, das Holz ist total verquollen
sie hatte verquollene Augen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auge

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verquellen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frau blinzelte mich aus verquollenen Augen schlecht gelaunt an.
Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 195
Der gläserne Star sieht nicht wirklich verschnupft aus, Augen verquollen, wäßrig, rötlich, nein, nichts von alledem.
Die Zeit, 19.01.1996, Nr. 4
Die Nase trieft, die Augen sind verquollen, die Haut ist gerötet, überall juckt es.
Die Welt, 21.10.2004
Bei einem anderen war die eine Gesichtshälfte völlig zerschlagen, verquollen und blutunterlaufen.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 462
Die verquollenen Lider zuckten und öffneten sich zu einem Spalt.
Röhrig, Tilman: In dreihundert Jahren vielleicht, Würzburg: Arena 1984 [1983], S. 35
Zitationshilfe
„verquellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verquellen>, abgerufen am 23.10.2019.

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