Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verreiten

Grammatik Verb
Worttrennung ver-rei-ten
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Reiten durch unsachgemäßes, falsches Reiten verderben
2.
sich reitend verirren, einen falschen Weg reiten
3.
aus-, wegreiten

Verwendungsbeispiele für ›verreiten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An dieser Stelle wollte Lotti nicht angaloppieren, oder Nero hat ausgeschlagen, hier haben wir uns doch mal verritten und so fort. [Die Zeit, 27.11.2006, Nr. 48]
Oder sie suchte den Neuen Pferdemarkt und hatte sich verritten. [Bild, 22.07.1999]
Ich verritt mich, traf aber glücklicherweise einen anderen Gendarmen und ritt mit dem nach Bajazid herauf. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 08.03.1925]
Er verritt sich mit Stute Capeline, eine Stange fiel unglücklich – Knöchelprellung! [Bild, 08.05.1998]
Die 31‑Jährige aus Billerbeck verritt sich und holte am Ende mit 84,330 Punkten Silber. [Die Zeit, 23.08.2013 (online)]
Zitationshilfe
„verreiten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verreiten>.

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