verrinnen

Grammatik Verb · verrinnt, verrann, ist verronnen
Aussprache 
Worttrennung ver-rin-nen
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. verrinntetw., besonders eine Flüssigkeit, hört auf zu rinnen, fließen und versickert
Beispiel:
das Wasser war im Erdboden, Sand verronnen
übertragen etw. vergeht
Beispiele:
das Gefühl der Angst war verronnen
die Zeit verrinnt
die Stunden verrinnen

Thesaurus

Synonymgruppe
rieseln · ↗sickern · ↗tropfen · ↗träufeln · ↗tröpfeln · verrinnen
Synonymgruppe
(Zeit) ins Land gehen · (Zeit) ins Land ziehen · ↗(Zeit) verfließen · ↗ablaufen · ↗vergehen · ↗verlaufen · ↗verstreichen · ↗vorbeigehen  ●  verrinnen (lit.)  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verrinnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verrinnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verrinnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es sind heute gut zehn Jahre verronnen seit der Vereinigung.
Der Tagesspiegel, 17.03.2001
Je mehr Uhren aufgestellt werden, desto schneller verrinnt die Zeit.
Die Welt, 21.12.1999
Die Zeit verrinnt, der Rest des Nachmittags bedarf sorgfältiger Planung.
Die Zeit, 09.05.1997, Nr. 20
Je mehr Zeit man hat, desto weniger kann man damit etwas anfangen, sie verrinnt zwischen den Fingern.
Süddeutsche Zeitung, 30.01.1996
Den halben Tag stehen wir wartend umher, zwischen Warten und Drill verrinnt die Zeit.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 35
Zitationshilfe
„verrinnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verrinnen>, abgerufen am 05.12.2020.

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