verschätzen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-schät-zen
Wortzerlegung ver-schätzen
eWDG, 1977

Bedeutung

sich, etw. verschätzeneine Größe, einen Wert falsch schätzen
Beispiele:
er hatte sich um zehn Jahre verschätzt
der Kraftfahrer hatte die Entfernung, Geschwindigkeit des entgegenkommenden Fahrzeuges verschätzt

Typische Verbindungen zu ›verschätzen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verschätzen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verschätzen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei einer kurzen Ecke hatte sich der Keeper kräftig verschätzt.
Die Zeit, 24.05.2013 (online)
Und häufig genug hat sich jemand bei der Finanzierung völlig verschätzt.
Die Welt, 31.10.2002
Um mehr als sechs Monate darf man sich dabei nicht verschätzen.
Süddeutsche Zeitung, 01.10.1994
Man kann es mir vielleicht vorwerfen, daß ich mich verschätzt habe, aber ich glaubte Hitler richtig einzuschätzen.
o. A.: Einhundertvierunddreißigster Tag. Montag, 20. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 22816
Die Kongreß-Organisatoren hatten sich gründlich verschätzt, der Protest drohte die gesamte Veranstaltung zu kippen.
konkret, 1996
Zitationshilfe
„verschätzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/versch%C3%A4tzen>, abgerufen am 26.10.2020.

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