verschenken

GrammatikVerb
Worttrennungver-schen-ken (computergeneriert)
Grundformschenken
Wortbildung mit ›verschenken‹ als Letztglied: ↗weiterverschenken
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. als Geschenk weggeben
Beispiele:
ein Buch verschenken
Bonbons an Kinder verschenken
gehoben sich verschenken (= sich jmdm. in Liebe hingeben)
Sport, umgangssprachlich beim Absprung oder Abwurf einige Zentimeter vor der Markierungslinie bleiben
Beispiele:
er hat wieder 4 cm verschenkt
den Sieg verschenken (= nicht so gut spielen, wie man kann, und dadurch nicht siegen)

Thesaurus

Synonymgruppe
geben · schenken · ↗spendieren · verschenken
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) ganz hingeben · (sich) verschenken (emphatisch) · (sich) verschwenden (emphatisch) · (sich) verströmen (emphatisch)  ●  (sich) vergeuden (an)  geh.
Assoziationen
  • (seinen) ehelichen Pflichten nachkommen · ↗(sich) lieben · Geschlechtsverkehr haben · Verkehr haben · ↗verkehren  ●  (mit jemandem) intim werden  verhüllend · Sex haben  Hauptform · den Beischlaf vollführen  Amtsdeutsch · ↗erkennen  biblisch · es kommt zum Geschlechtsverkehr  Amtsdeutsch · mit jemandem schlafen  verhüllend · (den) Lachs buttern  derb · (ein) Rohr verlegen  derb · (eine) Nummer schieben  ugs. · (es) treiben (mit)  ugs. · ↗(jemanden) flachlegen  ugs. · ↗(jemanden) vernaschen  ugs. · Liebe machen  ugs. · Sex machen  ugs. · ↗begatten  fachspr. · ↗bimsen  derb · ↗bumsen  ugs. · einen wegstecken  ugs. · ↗ficken  vulg. · ↗knattern  ugs. · ↗kohabitieren  geh. · ↗koitieren  geh. · ↗kopulieren  fachspr. · ↗nageln  derb · ↗pimpern  derb · ↗poppen  ugs. · ↗pudern  ugs., österr. · ↗rammeln  ugs. · schnackseln  ugs. · ↗vögeln  ugs.
  • (jemandes) Drängen nachgeben  ●  (jemandem) zu Willen sein  geh., veraltet · (jemandes) Werben erliegen  geh., veraltend, floskelhaft
Synonymgruppe
aus der Hand geben · nicht nutzen · verschenken · ↗verspielen · ↗vertun (Chance)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bedürftige Blume Browser Chance Eintrittskarte Freikarte Geld Gratis-Ticket Gutschein Jubilar Karte Karten Lebzeiten Pointe Potenzial Punkt Rose Sieg Spielzeug Ticket Top-Veranstaltung Tribünenkarte Trikot Valentinstag Vermögen Weihnacht leichtfertig vererben versteigern weiterverschenken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verschenken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei strenger Auslegung ist es nicht einmal erlaubt, sie zu verschenken.
Der Tagesspiegel, 18.08.1999
Wenn ich es jetzt nicht schaffe, habe ich Jahre verschenkt.
Süddeutsche Zeitung, 21.04.1999
Vielleicht möchtest du auch eines deiner besten "Werke" gern verschenken.
Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 112
Teile mir mal mit, ob Du das Geld schon hast, wenn nicht, dann werde ich es Reinhold B. mitteilen, zu verschenken haben wir jedenfalls nichts.
Brief von Alois Scheuer an Friedchen Scheuer vom 16.07.1941, Feldpost-Archive mkb-fp-0079
Am folgenden Tage habe er die Bilder in der Schule verschenkt.
Friedländer, Hugo: Die falsche Hofdame und der falsche Kammerherr. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 7832
Zitationshilfe
„verschenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verschenken>, abgerufen am 18.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
verscheißern
verscheißen
verscheiden
verschaukeln
verschauen
verscheppern
verscherbeln
verscherzen
verscheuchen
verscheuern