Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verschicken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-schi-cken
Grundformschicken1
Wortbildung  mit ›verschicken‹ als Erstglied: Verschickung  ·  mit ›verschicken‹ als Letztglied: zwangsverschicken
eWDG

Bedeutung

etw., jmdn. irgendwohin schicken
Beispiele:
das Mineralwasser wurde in alle Teile des Landes verschickt
Fragebogen, Einladungen, Postsendungen, Waren verschicken (= versenden)
jmdn. zur Erholung, Kur, Kinder aufs Land verschicken

Thesaurus

Synonymgruppe
verschicken · versenden  ●  rausschicken  ugs.
Assoziationen
  • abgeschickt werden · auf die Post gehen · verschickt werden  ●  rausgehen  ugs.

Typische Verbindungen zu ›verschicken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verschicken‹.

Verwendungsbeispiele für ›verschicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Pass doch einmal auf, er ließe sich doch auch gut verschicken. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 14.04.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Meistens ist dies unerwünscht – ein guter Client sollte in der Lage sein, solche Bestätigungen allenfalls auf Nachfrage beim Benutzer zu verschicken. [C’t, 2001, Nr. 10]
Er tüftelte an dem Plan, große Gruppen zu "volkstümlichen Preisen" zu verschicken. [Die Zeit, 01.07.1999, Nr. 27]
Vielmehr drängen oft die Kinder selbst darauf, in eine Schule weit weg vom elterlichen Herd verschickt zu werden. [Die Zeit, 14.05.1998, Nr. 21]
Wenn wir heute Kriegsmaterial ausleihen, werden wir morgen unsere jungen Männer verschicken. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1941]]
Zitationshilfe
„verschicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verschicken>.

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