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verschwollen

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ver-schwol-len
eWDG

Bedeutung

angeschwollen, aufgeschwollen
Beispiele:
sie hatte vom Weinen verschwollene Augen
ein verschwollenes Gesicht
die Wundränder waren entzündet und dick verschwollen

Thesaurus

Synonymgruppe
angeschwollen · aufgedunsen · aufgeschwemmt · aufgeschwollen · aufgetrieben · gedunsen · geschwollen · schwulstig · verquollen · verschwollen  ●  bamstig  ugs., österr. · dostig  ugs., österr. · verschwiemelt  ugs., norddeutsch

Typische Verbindungen zu ›verschwollen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verschwollen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verschwollen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hat verschwollene umränderte Augen, harte Züge um den eingefallenen Mund, ein durchaus verstörtes krankes Aussehen. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1924. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1924], S. 14]
Aber vorher hat sie wohl geweint, ihre Augen sehen etwas verschwollen aus. [Süddeutsche Zeitung, 28.09.2000]
Als man sie rief, kamen sie mit roten, verschwollenen Augen. [Reventlow, Franziska Gräfin zu: Ellen Olestjerne. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 6087]
Von zehn Bienenstichen habe ich so was nicht gekannt, aber nach tausend bin auch ich verschwollen. [Süddeutsche Zeitung, 30.08.2002]
Ihr Gesicht war blaß, ihre Augen rot, vom Weinen dick verschwollen. [Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 45]
Zitationshilfe
„verschwollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verschwollen>.

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