versieben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-sie-ben
Wortzerlegung  ver- sieben1
eWDG

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich
1.
etw. durch falsches Vorgehen verderben
Beispiel:
eine Sache, die Angelegenheit, Möglichkeit versieben
2.
etw. verlegen, nicht mehr wissen, wohin man etw. gelegt hat
Beispiel:
er war ganz aufgeregt, weil er seine Autoschlüssel versiebt hatte

Thesaurus

Synonymgruppe
verpfuschen  ●  (etwas) verkacken  derb · in den Sand setzen  ugs., fig. · in den Teich setzen  ugs., fig. · verbocken  ugs. · vergeigen  ugs. · verhauen  ugs. · verhunzen  ugs. · verkorksen  ugs. · vermasseln  ugs. · vermurksen  ugs. · verpatzen  ugs. · versaubeuteln  ugs. · versauen  derb · versemmeln  ugs. · versieben  ugs. · verzapfen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›versieben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›versieben‹.

Verwendungsbeispiele für ›versieben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der war so matschig, dass ich zwei Chancen versiebt habe.
Bild, 25.02.2002
Andere nahmen es gefasster, dass sie eine Chance nach der anderen versiebt hatten.
Süddeutsche Zeitung, 29.10.1999
Zuvor hatten die überlegenen Wolfsburger mindestens zehn hochkarätige Chancen versiebt.
Die Zeit, 04.04.2011, Nr. 14
Sie versiebten keine Chancen und spielten auch keine hüftlahmen Querpässe.
Die Welt, 06.08.2004
Drei glasklare Chancen versiebte er binnen einer Viertelstunde jeweils nach Alleingängen.
Der Tagesspiegel, 02.06.1998
Zitationshilfe
„versieben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/versieben>, abgerufen am 06.12.2021.

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