versinnlichen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-sinn-li-chen
Wortbildung  mit ›versinnlichen‹ als Erstglied: ↗Versinnlichung
eWDG

Bedeutung

etw. sinnlich wahrnehmbar, erlebbar machen
Beispiel:
eine Idee in einem Kunstwerk versinnlichen

Verwendungsbeispiele für ›versinnlichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Freilich geht es ohne eine Geschichte, die das Problem schlüssig und handlungsreich versinnlicht, auch nicht.
Die Zeit, 05.04.1974, Nr. 15
Die nachfolgende Figur versinnlicht diese Ordnung in den größten Zügen.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Es läßt sich in einem Bilde versinnlichen als die Erzeugung der Blendung im Werk.
Benjamin, Walter: Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1920], S. 111
In wenigen Tagen neigt sich dieses Jahrhundert, meldet sich von der Gegenwart ab und versinnlicht ein neues Stück Geschichte.
Süddeutsche Zeitung, 28.12.1999
Die sichtbare Kirche mit ihrem sichtbaren Bildschmuck vertritt und versinnlicht die unsichtbare Kirche und ihren ideellen Gehalt.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 256
Zitationshilfe
„versinnlichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/versinnlichen>, abgerufen am 15.01.2021.

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