Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verspielt

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ver-spielt
Grundformverspielen
Wortbildung  mit ›verspielt‹ als Grundform: Verspieltheit
eWDG

Bedeutung

nur zum Spielen aufgelegt, leicht ablenkbar
entsprechend der Bedeutung von verspielen (3)
Beispiele:
ein verspieltes Kind
der Junge war noch sehr verspielt
verspielte junge Kätzchen, Delfine
spielerisch, nicht ernsthaft, leicht, zierlich
Beispiele:
eine verspielte Melodie, Lebensfreude
die verspielten Formen des Rokokos
ein Stoff mit verspieltem Dessin
ein verspielt gestaltetes Tapetenmuster
sie lächelte verspielt vor sich hin

Thesaurus

Synonymgruppe
blumig · floral · verspielt

Typische Verbindungen zu ›verspielt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verspielt‹.

Verwendungsbeispiele für ›verspielt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht jener verspielten Formen wegen interessieren mich die Scheiben mehr als das einfache Papier. [Süddeutsche Zeitung, 15.02.2003]
Doch möchte man dann auch gerne einen kunstvoll verspielten Text lesen. [Süddeutsche Zeitung, 10.04.2002]
Du brauchst eine verspielte Einstellung, aber so was versteht man in der westlichen Kultur nicht so. [Süddeutsche Zeitung, 16.05.1998]
Verspielt war er wie ein Kind, er hat alles ausprobieren müssen. [Süddeutsche Zeitung, 09.12.1994]
Auch sollte sie nicht zu groß sein und zu verspielt wirken. [Kühne, Heinz: Wir sammeln Briefmarken, Gütersloh u. a.: Bertelsmann Ratgeberverl. [1969] [1959], S. 152]
Zitationshilfe
„verspielt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verspielt>.

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