vertäuen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-täu-en (computergeneriert)
Wortbildung mit ›vertäuen‹ als Erstglied: ↗Vertäuung
eWDG, 1977

Bedeutung

Seemannssprache etw. mit Tauen festmachen
Beispiele:
einen Dampfer, das Boot, den Lastkahn vertäuen
das Schiff lag vertäut am Kai

Typische Verbindungen
computergeneriert

Boot Hafen Kahn Kai Mole Schiff Seil Steg Ufer fest

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vertäuen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was nicht eingemauert oder fest vertäut ist, wird von gewaltigen Kräften auf einen bizarren Tanz geschickt.
Die Welt, 21.03.2003
Das Boot ist vertäut, die Kajüten sind leer, still ruht der See.
Bild, 16.05.2003
An der Mole vertäut lagen die Rümpfe von zwei Minensuchern, mennigrot, ohne Aufbauten.
Lenz, Siegfried: Heimatmuseum, Hamburg: Hoffmann und Campe 1978, S. 931
Balla nahm sich Zeit, die Speichen und Bögen der Krone zu vertäuen.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 971
Am Ufer wäre ein Kanu vertäut, in dem ich von Zeit zu Zeit den Wildbach hinaufpaddeln würde, um andere Eremiten zu besuchen.
Genazino, Wilhelm: Die Liebesblödigkeit, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2005, S. 58
Zitationshilfe
„vertäuen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vertäuen>, abgerufen am 21.10.2019.

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