verteufelt

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ver-teu-felt
Grundform verteufeln

Bedeutungsübersicht+

  1. [salopp] ...
    1. 1. drückt oft Anerkennung aus; verwegen, verdammt
    2. 2. [übertrieben] sehr
eWDG

Bedeutung

salopp
1.
drückt oft Anerkennung aus   verwegen, verdammt
Beispiele:
ein verteufelter Kerl, Bursche
wir befanden uns in einer verteufelten Situation
eine ganz verteufelte Geschichte
2.
übertrieben sehr
Grammatik: adverbiell
Beispiele:
es ist verteufelt kalt hier
die Angelegenheit ist verteufelt ernst
sie sieht verteufelt hübsch aus, ich hatte ein verteufelt schlechtes Gewissen
die Sache, der Verlust ging ihr verteufelt nahe
sie sah ihrer Schwester verteufelt ähnlich

Thesaurus

Synonymgruppe
außergewöhnlich · außerordentlich · besonders · bitter(-) (nur in speziellen Kontexten) · brennend · extrem · fürchterlich · ganz · hoffnungslos · mächtig · rettungslos · schrecklich · sehr (Gradadverb vor Adjektiven) · sündhaft · tief · ungeheuer · verflixt · verteufelt · zutiefst  ●  beängstigend  auch figurativ · furchtbar  ugs. · verdammt  ugs. · voll  ugs., jugendsprachlich · wie hulle  ugs., norddeutsch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verteufelt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verteufelt‹.

Verwendungsbeispiele für ›verteufelt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist mit Computern gemacht, das ist der neueste Stand, das ist verteufelt modern.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.1995
Denn im Ernst kann das Rad das verteufelte Auto nicht ersetzen, nicht annähernd.
Der Spiegel, 05.05.1980
Wer gibt schon gerne zu, dass eine derart verteufelte Regierung etwas geschafft hat, was Jahrzehnte der großen Koalition nicht einmal ansatzweise zu Wege gebracht haben.
Die Welt, 19.05.2000
Mir flog das verteufelte Tesching nur so in der Hand.
Johst, Hanns: Die Torheit einer Liebe, München: Langen Müller 1942 [1930], S. 170
Die so häufig verteufelten Massenmedien fangen hier und da an, diesbezüglich segensreich zu wirken.
Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 91
Zitationshilfe
„verteufelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verteufelt>, abgerufen am 28.10.2021.

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