vertrauern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-trau-ern (computergeneriert)
Wortzerlegungver-trauern
eWDG, 1977

Bedeutung

mit Trauern, freudlos die Zeit verbringen
Beispiele:
sie hat viele Wochen einsam in der Wohnung vertrauert
sie hatte keine Lust, ihre ganze Jugend, ihr Leben zu vertrauern, nur weil ihr Verlobter sie verlassen hatte

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer Kleinstadt vertrauern und versauern drei schöne, gebildete, adlige Schwestern.
Süddeutsche Zeitung, 29.05.1996
Aber wir haben deswegen auch keinerlei Veranlassung, etwa nun die zwei schönen Feiertage zwischen unseren vier Wänden zu vertrauern.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 13.03.1940
Man bleibt, schreibt Liebesgedichte an die Fremde schlechthin, vertrauert darüber und wird unleidlich.
Die Welt, 26.03.2001
Die blutjunge Frau, die an der Seite des alten Dorfmesner ihr Leben vertrauert, verkörperte Ilse Becker mit sparsam abgewogenen und wirkungsvollen Mitteln.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 02.03.1934
Zitationshilfe
„vertrauern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vertrauern>, abgerufen am 22.11.2019.

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