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verweinen

Grammatik Verb
Worttrennung ver-wei-nen
Wortzerlegung ver- weinen
Wortbildung  mit ›verweinen‹ als Grundform: verweint
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
gehoben weinend zubringen
b)
durch Weinen rot werden, verschwollen erscheinen lassen

Verwendungsbeispiele für ›verweinen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf ihm sitzt blaß und verweint eine junge Frau und putzt sich die Nase. [Die Zeit, 24.03.1955, Nr. 12]
Wie verweint und überaus jammervoll sie dabei aussah, schien sie vergessen zu haben. [Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 129]
Warum ist die Schrift auf den Seiten so zittrig, wieso ist das Papier so verweint? [Süddeutsche Zeitung, 09.07.1999]
Ihre Augen sind verweint, sie hält sich an der Kaffeetasse fest. [Bild, 17.11.2003]
Saba war nicht mehr verweint und sah nach wie vor aus, als breche sie gleich zu einer Abendgesellschaft auf. [Widmer, Urs: Im Kongo, Zürich: Diogenes 1996, S. 135]
Zitationshilfe
„verweinen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verweinen>.

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