verwirtschaften

Grammatik Verb · verwirtschaftet, verwirtschaftete, hat verwirtschaftet
Worttrennung ver-wirt-schaf-ten
Grundform wirtschaften
Wortbildung  mit ›verwirtschaften‹ als Erstglied: Verwirtschaftung
eWDG

Bedeutung

etw., besonders Geld, durch unkluges, unsachgemäßes Wirtschaften (gänzlich) verbrauchen

Typische Verbindungen zu ›verwirtschaften‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verwirtschaften‹.

Verwendungsbeispiele für ›verwirtschaften‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch tatsächlich dürften allein im vergangenen Jahr mehr als 300 Millionen Mark verwirtschaftet worden sein.
Die Zeit, 11.11.1983, Nr. 46
Wie sorglos auch manche Unternehmensvorstände fremdes Geld verwirtschaften, das ist nun ebenfalls keine unbekannte Geschichte.
Süddeutsche Zeitung, 18.06.1996
In wenigen Monaten würde das Werk sowieso schließen müssen, und dann sei der Sozialplan für die arbeitslosen 450 HAW-Beschäftigten verwirtschaftet.
Die Welt, 17.10.2005
Es galt eine Grenzlandbevölkerung, deren Vertrauen durch verbrecherische Systemregierungen völlig verwirtschaftet war und die in hoffnungsloser Verzweiflung dahinlebte, mit einem neuen starken Glauben zu erfüllen.
o. A.: Eröffnung des Gautages der NSDAP Ostpreußen im Königsberger Schloss, 16.06.1938
Der Vorwurf aber beschuldigte die Verantwortlichen der Landvolk-Bewegung gleichzeitig, Bauerngelder leichtfertig verwirtschaftet zu haben.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 366
Zitationshilfe
„verwirtschaften“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verwirtschaften>, abgerufen am 16.10.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Verwirrungszustand
Verwirrung
Verwirrtheit
Verwirrspiel
verwirren
Verwirtschaftung
verwischbar
verwischen
Verwischung
verwissenschaftlichen