verwischen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-wi-schen
Wortzerlegung ver-wischen
Wortbildung  mit ›verwischen‹ als Erstglied: ↗Verwischung · ↗verwischbar
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
über etw. wischen, sodass die Umrisse verschwommen, unscharf werden
2.
undeutlich, unklar werden; verschwimmen
3.
beseitigen, tilgen

Thesaurus

Synonymgruppe
kaschieren · ↗tarnen · ↗umhüllen · ↗ummänteln · ↗umnebeln · ↗verbergen · ↗verdecken · ↗verfälschen · ↗verhüllen · ↗verkleiden · ↗vernebeln · ↗verschleiern · ↗verstecken · ↗vertuschen · verwischen · ↗zudecken  ●  unter den Teppich kehren  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verwischen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verwischen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verwischen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einen Moment lang befürchtete ich, den Stempel verwischt zu haben.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 83
Der verdächtigte Toth habe genügend Zeit gehabt, Spuren zu verwischen.
Süddeutsche Zeitung, 01.10.2001
Längst ist alles verwischt und weg, ich weiß nichts mehr.
Becker, Jürgen: Aus der Geschichte der Trennungen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1999, S. 18
Gewiß aber hatte er sich nicht aktiv bemüht, seine Spuren zu verwischen.
Hildesheimer, Wolfgang: Marbot, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 305
Viele Monate später wurde dann endlich wirklich ermittelt, aber da waren alle Spuren längst verwischt.
Die Zeit, 18.05.1962, Nr. 20
Zitationshilfe
„verwischen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verwischen>, abgerufen am 16.01.2021.

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