verworfen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungver-wor-fen
Grundformverwerfen
Wortbildung mit ›verworfen‹ als Erstglied: ↗Verworfenheit
eWDG, 1977

Bedeutung

moralisch, charakterlich verkommen, lasterhaft
Beispiele:
ein verworfener Mensch
salopp, abwertend verworfenes Pack

Thesaurus

Synonymgruppe
(moralisch) verkommen · (sittlich) verwahrlost · ↗lasterhaft · ↗liederlich · ↗sittenlos · ↗sündig · ↗verderbt · verdorben · ↗verrucht · verworfen  ●  versaut  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verworfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Embryo Entwurf Erbe Fassung Formulierung Gedicht Geschlecht Geschöpf Gesetz Idee Kohlepfennig Konzept Manuskript Plan Platte Siebenmeter Theorie Variante Vorlage Vorschlag ausdrücklich einst geplant inzwischen längst mittlerweile nunmehr wieder

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verworfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verworfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Ziel, die Kriminalität zu halbieren, war still verworfen worden.
Bild, 20.08.2003
Inzwischen aber traut sich wohl keiner mehr, das symbolische Opfer zu verwerfen.
Die Zeit, 24.04.1992, Nr. 18
Diese Frau kannte ihre Schuld und sie verwarf sie nicht?
Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15408
Sie hat nicht die Freiheit, vorgängig auszuwählen und zu verwerfen.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 438
Er hat uns verworfen und lebende Bilder gestellt aus unserer Qual.
Ball, Hugo: Tenderenda der Phantast. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 5199
Zitationshilfe
„verworfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verworfen>, abgerufen am 29.01.2020.

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