verwurzelt

Grammatik partizipiales Adjektiv
Worttrennung ver-wur-zelt
Grundform verwurzeln
Wortbildung  mit ›verwurzelt‹ als Letztglied: ↗bodenverwurzelt · ↗fest verwurzelt · ↗festverwurzelt · ↗heimatverwurzelt · ↗tief verwurzelt · ↗tiefverwurzelt

Typische Verbindungen zu ›verwurzelt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verwurzelt‹.

Verwendungsbeispiele für ›verwurzelt‹

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Die Deutschen bleiben nicht mehr lebenslang in ihren eigenen vier Wänden verwurzelt.
Süddeutsche Zeitung, 30.12.2000
Unsere wirtschaftlichen Bindungen sind tief verwurzelt, und ihre Stärke zeigt sich in unserem politischen Engagement.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1994]
In einem Lande wie Polen dagegen, in dem die Kirche durch eine lange Geschichte tief verwurzelt ist, ist man vorsichtiger zu Werke gegangen.
Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 218
Der geschichtliche Ort, an dem es verwurzelt ist, kann natürlich enger oder weiter gefaßt werden.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 79
Der »Zirkel« im Verstehen gehört zur Struktur des Sinnes, welches Phänomen in der existenzialen Verfassung des Daseins, im auslegenden Verstehen verwurzelt ist.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 145
Zitationshilfe
„verwurzelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verwurzelt>, abgerufen am 20.06.2021.

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