vif

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Herkunft Französisch
eWDG, 1977

Bedeutung

veraltend lebhaft, rührig, aufgeweckt
Beispiele:
das Mädchen ist sehr vif
[er] ist ... vif wie Quecksilber [ MörikeMozart3,225]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

vif Adj. ‘lebhaft, wendig, rührig’, Übernahme (19. Jh.) von gleichbed. frz. vif, aus lat. vīvus ‘lebendig, lebhaft’, zu lat. vīvere ‘leben’.

Verwendungsbeispiele für ›vif‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zudem mag er sein Publikum, besonders die »vifen alten Damen«.
Die Zeit, 28.01.2013, Nr. 04
Sie sagt ihm die Meinung, ganz persönlich, vif und witzig.
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2002
Dieser unheimlich starke Abgang war vermutlich der größte Coup des vifen Kulturmanagers.
Die Zeit, 18.12.1987, Nr. 52
Klar, die vife Stark kommt den Verwirrungen des Zöglings auf die Schliche.
Der Tagesspiegel, 15.08.2001
Zitationshilfe
„vif“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vif>, abgerufen am 20.09.2020.

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