visionieren

GrammatikVerb · visioniert, visionierte, hat visioniert
Worttrennungvi-si-onie-ren · vi-sio-nie-ren
WortzerlegungVision-ieren
Wortbildung mit ›visionieren‹ als Letztglied: ↗vorvisionieren

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er visioniert in seinen Büchern, dass sich die Menschheit teilen wird.
Die Welt, 29.02.2000
Herold doziert, er visioniert, weist am Gesetzestext nach, dass zu diesem Zweck nicht einmal das BKA-Gesetz geändert werden muss.
Süddeutsche Zeitung, 21.10.2003
Was einst Symbol der Trennung war, wird ein Zeichen der Einheit, visionierte einmal Berlins Ex-Wirtschaftssenator Elmar Pieroth.
Der Tagesspiegel, 03.12.2003
Von der konventionellen Literaturoper und ihrer linearen Erzählhaltung hatte er sich gelöst und ein Ideendrama in dramaturgisch ungebundener, schlaglichtartiger Bilderfolge visioniert.
Süddeutsche Zeitung, 22.03.1995
In jenem Roman von 1939, in dem Ernst Jünger glaubte, die schrecklichsten Seiten der Naziherrschaft visioniert zu haben, spielen zwei Brüder die Hauptrolle.
Die Zeit, 11.05.2013, Nr. 19
Zitationshilfe
„visionieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/visionieren>, abgerufen am 20.04.2019.

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