Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

visionieren

Grammatik Verb · visioniert, visionierte, hat visioniert
Worttrennung vi-si-onie-ren · vi-sio-nie-ren
Wortzerlegung Vision -ieren
Wortbildung  mit ›visionieren‹ als Letztglied: vorvisionieren

Verwendungsbeispiele für ›visionieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er visioniert in seinen Büchern, dass sich die Menschheit teilen wird. [Die Welt, 29.02.2000]
Herold doziert, er visioniert, weist am Gesetzestext nach, dass zu diesem Zweck nicht einmal das BKA‑Gesetz geändert werden muss. [Süddeutsche Zeitung, 21.10.2003]
Was einst Symbol der Trennung war, wird ein Zeichen der Einheit, visionierte einmal Berlins Ex‑Wirtschaftssenator Elmar Pieroth. [Der Tagesspiegel, 03.12.2003]
Von der konventionellen Literaturoper und ihrer linearen Erzählhaltung hatte er sich gelöst und ein Ideendrama in dramaturgisch ungebundener, schlaglichtartiger Bilderfolge visioniert. [Süddeutsche Zeitung, 22.03.1995]
Doch mancher Gewerbetreibende vermisst die Menschenmassen, die Stadt und Buga‑Macher in die Innenstadt visioniert haben. [Die Welt, 22.05.2001]
Zitationshilfe
„visionieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/visionieren>.

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