volksdemokratisch

GrammatikAdjektiv
Worttrennungvolks-de-mo-kra-tisch
WortzerlegungVolkdemokratisch
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR den Machtverhältnissen, der Staatsform einer Volksdemokratie entsprechend
Beispiele:
die volksdemokratischen Länder, Staaten
die volksdemokratische Entwicklung Polens nach dem Kriege
die volksdemokratischen Grundlagen für die Arbeiter- und Bauernmacht
die Errichtung der volksdemokratischen Ordnung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bewegung Diktatur Front Land Länder Methode Ordnung Partei Regime Republik Revolution Staat Staatsordnung System Union Verfassung sowjetisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›volksdemokratisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die schnelle Entwicklung in den volksdemokratischen Ländern konnte uns nicht veranlassen, schneller zu gehen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1965]
Dieser Bau steht also für das Gründungsereignis der deutsch-deutschen Vereinigung, für die volksdemokratische Wende.
Der Tagesspiegel, 07.07.2001
Hier treffen täglich 16 bis 24 Güterzüge mit Importen aus den volksdemokratischen Ländern ein.
Lemme, Hermann: Elbfahrt Dresden-Schmilka, Leipzig: VEB F.A. Brockhaus Verlag 1961, S. 63
Unsere Brennweine beziehen wir vorwiegend aus den volksdemokratischen Ländern und aus Frankreich.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 187
Das bisherige Königreich Laos ist in eine "volksdemokratische Republik" umgewandelt worden.
o. A. [ir]: Volksdemokratie. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1975]
Zitationshilfe
„volksdemokratisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/volksdemokratisch>, abgerufen am 19.10.2019.

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