volksverbunden

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungvolks-ver-bun-den
formal verwandt mitverbinden
Wortbildung mit ›volksverbunden‹ als Grundform: ↗Volksverbundenheit
eWDG, 1977

Bedeutung

eng mit dem werktätigen Volk verbunden
Beispiel:
die Entwicklung einer volksverbundenen Kunst

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Politiker, die sich zum Affen machen, wirken noch lange nicht volksverbunden.
Süddeutsche Zeitung, 15.05.1996
Schon heute komme ihre »volksverbundene Art und Weise« toll an.
konkret, 1996
Diese mehr volksverbundene Richtung ist in Nordfrankreich von jeher neben der Minnepoesie gepflegt worden.
Gennrich, Friedrich: Troubadours. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 1547
Seine volksverbundene Auffassung erscheint auch in dem Gedanken, daß die Kunst »dem Menschen zum Wohle« dienen soll.
o. A.: Lexikon der Kunst - C. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 8908
So wurden die Herstellerbetriebe aufgerufen, den »nachwirkenden Kitschtendenzen aus der westlichen Kulturindustrie« mit einer »volksverbundenen sozialistischen Kunst« entgegenzuwirken.
Tippach-Schneider, Sabine: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, S. 159
Zitationshilfe
„volksverbunden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/volksverbunden>, abgerufen am 20.02.2019.

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