voll
GrammatikAdjektiv
Aussprache
Wortbildung mit ›voll‹ als Erstglied: Vollalarm · Vollautomat · Vollbad · Vollbart · Vollbeschäftigung · Vollbesitz · Vollbier · Vollblut · Vollbremsung · Volldampf · Volldünger · Vollerntemaschine · Vollfarbe · Vollgas · Vollgefühl · Vollgenuss · Vollgummi · Vollidiot · Vollinvalid · Vollinvalidität · Volljurist · Vollkomfort · Vollkorn · Vollkraft · Vollmacht · Vollmatrose · Vollmechanisierung · Vollmilch · Vollmitglied · Vollmond · Vollnarkose · Vollpension · Vollplastik · Vollreife · Vollsitzung · Volltreffer · Vollverpflegung · Vollversammlung · Vollwaise · vollauf
 ·  mit ›voll‹ als Letztglied: Arm voll · Armvoll · Hand voll · Handvoll · Mund voll · Mundvoll · bumsvoll · granatenvoll · halb voll · halbvoll · knackevoll · knallvoll · knüppeldickevoll · knüppelvoll · prallvoll · proppenvoll · proppevoll · rammelvoll · randvoll · rappelvoll · sternhagelvoll · stockvoll · übervoll
 ·  Ableitungen von ›voll‹: -voll · voll-
 ·  formal verwandt mit: voller
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
mit Präposition
Gegenwort zu leer
a)
Beispiele:
ein volles Glas, Becken, Schrankfach, Bücherregal
ein voller Teller, Topf
eine volle Tüte, Flasche
ein voller (= reich gedeckter) Tisch
ein voller Bus, Saal
diese Inszenierung brachte dem Theater immer ein volles Haus
er spricht mit vollem Munde
einen vollen Magen haben
er hat beide Arme, die Hände voll (= trägt etw. mit beiden Armen, in den Händen) umgangssprachlich
ich habe gerade den Mund voll umgangssprachlich
die Schüssel, Kiste ist (ganz, nur halb) voll
der Krug, Eimer ist (bis zum Rand, nicht mehr ganz) voll
der Saal war gedrängt, brechend, zum Brechen, Bersten voll
der Saal war zum Platzen, gepfropft voll umgangssprachlich
der Saal war knackend, gerappelt, gerammelt voll salopp
es war (in der Versammlung) so voll, dass kein Apfel zu Boden fallen konnte umgangssprachlich
im Konzert war es sehr voll
das Wartezimmer saß ziemlich voll umgangssprachlich
deine Hände sind ganz voll (= schmutzig) salopp
ich bin jetzt wirklich voll (= satt) salopp
er ist voll (= stark betrunken) salopp
wird bei Maßangaben unflektiert dem zugehörigen Subst. nachgestellt, wenn das, womit etw. gefüllt ist, vorher bereits erwähnt wurde
Beispiele:
die Suppe schmeckte ihm, und er aß zwei Teller voll
sie sammelten Pilze und brachten einen Korb voll nach hause
Kohlen wurden angefahren, es waren drei Wagenladungen voll
bildlich
Beispiele:
ein volles (= reiches) Leben führen gehoben
er hat volle Taschen, einen vollen Geldbeutel (= viel Geld) umgangssprachlich
daß ... meine sechsundfünfzig Jahre gute, volle, reiche Jahre gewesen seien [Feuchtw.Teufel120] gehoben
das Maß ist volles ist genug, zuviel
Beispiele:
sein Maß, das Maß seiner Unverschämtheiten ist jetzt voll
diese Tat hat das Maß voll gemacht
übertragen
Beispiele:
ein volles Herz haben
mit vollen Händen (= großzügig, reichlich) geben, schenken
sein Geld mit vollen Händen zum Fenster hinauswerfen umgangssprachlich
jmd. hat den Kopf voll (= hat Sorgen) umgangssprachlich
ich habe die Nase, den Kanal voll (= ich habe es satt) salopp
den Mund voll nehmen (= prahlen, übertreiben) umgangssprachlich
das Maul, die Schnauze voll nehmen (= prahlen, übertreiben) salopp, derb
den Hals nicht voll genug kriegen (= nicht genug bekommen) salopp
jmdm. die Jacke, den Buckel, Hintern voll hauen (= jmdn. gehörig verprügeln) salopp
die Jacke, den Hintern, Hosenboden voll kriegen (= gehörig verprügelt werden) salopp
jmdm. die Jacke voll lügen (= jmdn. sehr belügen) salopp
er hat alle, beide Hände voll (= sehr viel) zu tun umgangssprachlich
er hat die Hose(n) (gestrichen) voll (= hat große Angst) salopp
b)
in Verbindung mit einer Ergänzung, die angibt, womit etw. gefüllt ist, wird bei attributiver Verwendung unflektiert dem zugehörigen Substantiv nachgestellt
α)
die Ergänzung ist ein artikelloses unflektiertes Subst., in diesem Falle wird neben »voll« auch »voller« gebraucht
Beispiele:
ein Glas voll Wein
ein Teller voll Suppe
ein Korb voll, voller Eier
ein Zimmer voll, voller Menschen
ein Gesicht voll, voller Sommersprossen
er hat den Arm voller Bücher
sie hatte die Augen voller Tränen
sie stopften sich [Dativ] den Mund voll Schokolade
der Saal war voll, voller Menschen
du bist ganz voll, voller Schmutz
die Arbeit war voll, voller Fehler
der Baum hängt voller Früchte
die Straßen lagen voll, voller Schnee
bildlich
Beispiel:
er hat einen Sack, Kasten, eine Kiste voll Geld (= sehr viel Geld) umgangssprachlich
übertragen
Beispiele:
ein Herz voll, voller Liebe
ein Leben voller Arbeit, Erfolge, Kummer
er hat den Kopf voll, voller Sorgen, Flausen, Probleme umgangssprachlich
sie sah ihn voll, voller Schmerz, Angst, Freude an
das Kind lernt voller Eifer, berichtete sein Erlebnis voller Stolz
er ist voll, voller Güte, Tatkraft, Mut
sein Kopf steckt voller Dummheiten umgangssprachlich
β)
die Ergänzung steht im Gen., selten im Dat. oder wird durch »von«, »mit« angeschlossen, bei einer Ergänzung im Gen. wird neben »v.« gelegentlich »voller« gebraucht
Beispiele:
eine Schale voll reifer Äpfel
ein Korb voll frischer Eier, voll von, mit (frischen) Eiern
ein Glas voll des besten Weines gehoben
eine Tafel voll der leckersten Speisen gehoben
eine Kiste voll von, mit Spielsachen
der Saal war voll aufgeregter Menschen, voll von Menschen
der Text war voll sinnentstellender Fehler, voll von groben Fehlern
Frau Schurek setzte ihm ... einen Teller voll Leberwurstbroten vor [SchnurreRechnung15]
Die Straße war voller halbversteckter heimlichtuender Kellerkneipen [U. BecherMänner148]
[der Leiterwagen] ist voller Verwundeter [RemarqueIm Westen239]
übertragen
Beispiele:
sein Herz ist voll aufrichtiger Liebe, tiefsten Hasses, tiefstem Hass
er ist voll von Liebe, Dankbarkeit
sie war des Lobes voll, voll des Lobes über deine Leistungen
die ganze Stadt ist voll von dieser Neuigkeit umgangssprachlich
sie hat den Kopf mit ihren eigenen Sorgen, Angelegenheiten voll umgangssprachlich
2.
füllig, rundlich
Beispiele:
ein volles Gesicht
volle Lippen, Arme, Schultern, Formen
sie hat einen vollen Mund, Busen
er war ziemlich voll (im Gesicht)
sie ist voller geworden
volles (= dichtes) Haar
Nelken, Rosen, Flieder mit voller (= gefüllten, an Blumenblättern reichen) Blüten
Am meisten lieb ich mir die vollen, frischen Wangen [GoetheFaustProlog 320]
das alte dunkelblaue Strickkleid ... das sie voller machte [A. NeumannEs waren ihrer sechs18]
übertragen
Beispiele:
der volle (= abgerundete) Geschmack des Kaffees, Tabaks
volle (= kräftige, schwellende) Töne, Akkorde
mit voller (= kräftiger, sonorer) Stimme singen, sprechen
Sein [des Wasserfalls] Brausen klang voll und schwelgerisch [G. Hauptm.Ketzer4,124]
3.
vollständig, ganz, unvermindert
Beispiele:
die volle Menge, Zahl, Summe
ein volles Dutzend, Tausend
ein voller Tag, Monat
sie war zwei volle Wochen abwesend
die Arbeit nahm ein volles Jahr in Anspruch
der Angestellte hat seine Jahre voll (= hat das Rentenalter erreicht) umgangssprachlich
er musste eine volle Stunde warten
die Uhr schlägt nur die volle Stunden, zur vollen Stunde
die Uhr, es schlägt voll landschaftlich, umgangssprachlich
der Zeiger steht auf (fünf Minuten vor, Viertel nach) voll landschaftlich, umgangssprachlich
ein volles Kilo
die Zahl der Mitarbeiter ist nun wieder voll
den vollen Lohn ausgezahlt bekommen
für einen Schaden vollen Ersatz leisten
den vollen Preis zahlen
in voller Verpflegung sein
er erhob sich zu seiner vollen Größe
durch die Brille wurde die volle Sehschärfe wiederhergestellt
er erschien in voller Uniform, in vollem Ornat
er unterschrieb mit vollem Namenszug, setzte seinen vollen Namen unter das Schriftstück
die Rede wurde im vollen Wortlaut veröffentlicht
er atmete die Frühlingsluft in, mit vollen Zügen ein
das Dorf lag in vollem Sonnenlicht
es war schon voller Tag
die Bäume stehen in voller Blüte
morgen ist der Mond voll
in vollem Lauf herbeikommen
er bremste in voller Fahrt
die Maschine, der Motor arbeitet, läuft auf vollen Touren, mit voller Kraft
volle Kraft voraus, zurück! (= Kommando) Seemannssprache
wir arbeiten mit voller Kraft
die Arbeit, Ernte ist in vollem Gange
einen vollen Sieg davontragen
für etw. die volle Verantwortung tragen
er handelte in voller Kenntnis der Sachlage
er hat jetzt volle Gewissheit, Sicherheit
jmdm. (nicht) die volle Wahrheit sagen
ich sage das in vollstem Ernst
sie hatte für ihn vollstes Verständnis
dieser Plan findet unsere volle Billigung, Zustimmung
das war ein voller Erfolg
sie verstand nicht die volle Bedeutung seiner Worte
Klugheit, Mut im vollen, vollsten Sinne des Wortes beweisen
ein Wurf in die Vollen (= Wurf auf den vollständigen Satz von neun Kegeln, nach dem die umgefallenen Kegel gezählt und vor dem nächsten Wurf wieder aufgestellt werden) Kegeln
übertragen
Beispiele:
das Leben, diesen Abend in vollen Zügen (= ganz) genießen, auskosten umgangssprachlich
mit vollen Segeln (= mit aller Kraft) auf ein Ziel zusteuern umgangssprachlich
aus vollem Hals, aus voller Kehle, Lunge (= ganz laut) lachen, singen, schreien salopp
jmdn., etw. nicht für voll nehmen, ansehen (= jmdn., etw. nicht ernst nehmen, gelten lassen) umgangssprachlich
in die Vollen gehen (= verschwenderisch mit Geld, Kraft, Energie umgehen) umgangssprachlich
sie kann aus dem Vollen schöpfen, wirtschaften, leben (= sie hat alles so reichlich zur Verfügung, dass sie großzügig wirtschaften, leben kann) umgangssprachlich
adverbiell
ganz, völlig, vollkommen
Beispiele:
er bekam das Geld voll ausgezahlt
das Kind muss jetzt in der Eisenbahn voll bezahlen
sie arbeitet nicht mehr voll (= arbeitet nur noch verkürzt)
eine Maschine, Anlage voll auslasten
ich vertraue ihm, billige seine Handlungsweise voll und ganz
sie steht für ihre Behauptung voll (und ganz) ein, ist für ihre Tat voll verantwortlich
sie ist voll aufgeblüht gehoben
Voll drang die milde ... Abendluft in seine Lungen [FalladaWolf2,67]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

voll · vollends · völlig · vollständig · Vollständigkeit · vollkommen · Vollkommenheit · vervollkommnen · Vollblut · vollstrecken · Vollmacht
voll Adj. ‘gefüllt, bedeckt’, ahd. fol (8. Jh.), mhd. vol, asächs. ful, mnd. vul, mnl. nl. vol, aengl. full, anord. fullr, schwed. full, got. fulls (germ. *fulla-) und aind. pūrṇáḥ ‘voll, gefüllt’, lit. pìlnas, aslaw. plьnъ, russ. pólnyj (полный) ‘voll’ sowie (ablautend) lat. plēnus ‘voll’ sind alte Partizipialbildungen mit dem Suffix ie. -no-, führen also auf ie. *pḷno- bzw. *plēno- ‘angefüllt’ (im Germ. mit Assimilation von -ln- zu -ll-). Vergleichbar sind griech. pimplánai (πιμπλάναι) ‘füllen’, lat. plēre ‘füllen’, so daß eine Wurzel ie. *pel(ə)-, *plē- ‘gießen, fließen, aufschütten, (ein)füllen’ zugrunde gelegt werden kann (wozu auch ↗viel, s. d.). vollends Adv. ‘völlig, ganz, überdies noch’ (17. Jh.), mit adverbiellem -s gebildet im Anschluß an spätmhd. vollent, das seinerseits (mit unorganischem -t) mhd. vollen Adv., ahd. follūn Adv. (8. Jh.), follon (9. Jh.) fortsetzt. völlig Adj. ‘gänzlich’, ahd. follīg ‘vollständig, sich ergänzend’ (11. Jh.; vgl. follī̌glīh Adj. ‘voll, reichlich, vollkommen’, um 1000, follī̌glīhho Adv., 10. Jh.), mhd. vollec, vollic ‘voll, vollständig, reichlich’. vollständig Adj. ‘aus allen zugehörigen Teilen bestehend, ganz’ (16. Jh.); Vollständigkeit f. (Anfang 16. Jh.). vollkommen Part.adj. ‘vollständig, vollendet, unübertrefflich’, ahd. folkoman ‘vollendet’ (Hs. 12. Jh.), mhd. volkomen, volkumen ‘ausgebildet, herangewachsen, vollständig’, Part. Prät. von ahd. fol(la)queman ‘zu einem Ziel gelangen, hinkommen, gelingen’ (um 1000), mhd. volkomen, volkumen Vb. ‘zum Ende, zum Ziele kommen, ausgeführt werden, sich ereignen’; Vollkommenheit f. mhd. volkomenheit; vervollkommnen Vb. ‘vollkommen machen, vervollständigen’ (vereinzelt 16. Jh., häufig ab 18. Jh.). Vollblut n. ‘reinrassiges Pferd’ (18. Jh.), nach engl. full-blood. vollstrecken Vb. ‘ausführen, verwirklichen’ (2. Hälfte 15. Jh.), eigentl. ‘bis zum Ende, zum Ziele strecken’. Vollmacht f. ‘einem anderen erteiltes Verfügungsrecht’, spätmhd. volmacht, vgl. afrz. plein pooir sowie nlat. plēnipotentia.
OpenThesaurus (09/2016)

Thesaurus

Synonymgruppe
gesättigt · satt
Unterbegriffe
  • pappsatt  ugs. · sehr satt · völlig satt
Synonymgruppe
gefüllt
Elektrizität
Synonymgruppe
aufgeladen · geladen
Synonymgruppe
absolut · bis über beide Ohren  ugs. · durch und durch · durchweg · durchwegs · ganz · ganz und gar · gänzlich · herzlich  ugs. · hundertprozentig · in vollem Umfang · mit Haut und Haaren  ugs. · mit Herz und Seele  ugs. · richtig · rundum · rundweg · sowas von  ugs. · total · vollauf · vollends · völlig · vollkommen · vollständig · vollumfänglich
Assoziationen
  • ad nauseam  geh. · bis der Arzt kommt  ugs. · bis die Haare bluten  ugs. · bis es jemandem zu den Ohren wieder herauskommt  ugs. · bis jemand schwarz wird  ugs. · bis zum Abwinken  ugs. · bis zum Erbrechen  ugs. · bis zum Gehtnichtmehr  ugs. · bis zum Tezett  ugs. · bis zum Umfallen  ugs. · bis zum tz  ugs. · bis zum Überdruss · bis zur Vergasung  derb · ohne Ende  ugs.
  • gar · schier · überhaupt
  • (der/die/das) reinste (...) · bar · blank · bloß · eitel · lauter  ugs. · nichts als · pur · rein · schier · total
  • durch und durch · ganz · vom Scheitel bis zur Sohle · von Kopf bis Fuß
Synonymgruppe
ausverkauft · belegt · besetzt
Synonymgruppe
abgefüllt  ugs. · alkoholisiert · berauscht  geh. · besoffen  ugs. · betrunken · bezecht · blau  ugs. · breit  ugs. · dicht  ugs. · hacke  ugs. · hackevoll  ugs. · im Rausch · stoned  ugs. · strunz  derb · trunken  geh. · unter Alkohol · voll wie eine Haubitze  ugs. · zu  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Alk  ugs. · Alkohol · Teufel Alkohol
  • betrunken sein · einen im Tee haben  ugs. · einen in der Krone haben  ugs. · einen in der Mütze haben  ugs. · einen sitzen haben  ugs. · einen weg haben  ugs.
  • (es gibt) Alkohol im Überfluss · Alkohol fließt in Strömen · feuchtfröhlich (Party, Abend, Runde) · mit reichlich Alkohol
  • Alk  ugs. · Alkohol  ugs. · Alkoholika · Teufel Alkohol · alkoholhaltiges Getränk · alkoholisches Getränk
Synonymgruppe
absolut · äußerst · ausgesprochen · brutal  ugs. · echt  ugs. · extrem · ganz  ugs. · ganz ganz  ugs. · hoch... · höchst · hyper... · mega... · radikal · sehr · super...  ugs. · total · über die Maßen · überaus · unglaublich · voll (jugendsprachlich) · was das Zeug hält  ugs. · wirklich  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein Platz) schwarz vor Menschen (Spezialisierung) · angefüllt mit · bedeckt · gespickt (mit) · prallvoll (mit) · über und über bedeckt mit · übersät (mit) · voll (mit) · voll (von) · voller
Assoziationen
  • aus allen Nähten platzen(d)  ugs. · brechend voll · bumsvoll  ugs. · gedrängt voll · gerammelt voll  ugs. · gerappelt voll  ugs. · gesteckt voll  ugs. · knallevoll  ugs. · knallvoll  ugs. · knatschvoll  ugs. · pickepackevoll (kindersprachlich)  ugs. · prall gefüllt · prallvoll · proppenvoll  ugs. · proppevoll  ugs. · rammelvoll  ugs. · rappelvoll  ugs. · sehr voll · vollgepackt · zum Bersten voll · zum Brechen voll · zum Platzen voll · überfüllt · übervoll
  • (bis) zum Überlaufen voll · bis zum Rand gefüllt · ganz voll · randvoll
  • bis über den Rand gefüllt · übervoll
  • (es ist) alles voll von · wimmeln von · wimmeln vor
  • (ein) Overkill an · (ein) Überangebot (an) · (ein) Überfluss an · auf keine Kuhhaut gehen  ugs. · ausufernd (viel) · des Guten zu viel  geh. · doppelt und dreifach  ugs. · entschieden zu viel · jenseits von Gut und Böse  ugs. · mehr als genug · nicht mehr feierlich  ugs. · noch und nöcher  ugs. · viel zu viel  ugs. · zu viel · zu viel des Guten · über und über · übergenug · überreichlich · überzählig
Synonymgruppe
(ein Platz) schwarz vor Menschen (Spezialisierung) · angefüllt mit · bedeckt · gespickt (mit) · prallvoll (mit) · über und über bedeckt mit · übersät (mit) · voll (mit) · voll (von) · voller
Assoziationen
  • aus allen Nähten platzen(d)  ugs. · brechend voll · bumsvoll  ugs. · gedrängt voll · gerammelt voll  ugs. · gerappelt voll  ugs. · gesteckt voll  ugs. · knallevoll  ugs. · knallvoll  ugs. · knatschvoll  ugs. · pickepackevoll (kindersprachlich)  ugs. · prall gefüllt · prallvoll · proppenvoll  ugs. · proppevoll  ugs. · rammelvoll  ugs. · rappelvoll  ugs. · sehr voll · vollgepackt · zum Bersten voll · zum Brechen voll · zum Platzen voll · überfüllt · übervoll
  • (bis) zum Überlaufen voll · bis zum Rand gefüllt · ganz voll · randvoll
  • bis über den Rand gefüllt · übervoll
  • (es ist) alles voll von · wimmeln von · wimmeln vor
  • (ein) Overkill an · (ein) Überangebot (an) · (ein) Überfluss an · auf keine Kuhhaut gehen  ugs. · ausufernd (viel) · des Guten zu viel  geh. · doppelt und dreifach  ugs. · entschieden zu viel · jenseits von Gut und Böse  ugs. · mehr als genug · nicht mehr feierlich  ugs. · noch und nöcher  ugs. · viel zu viel  ugs. · zu viel · zu viel des Guten · über und über · übergenug · überreichlich · überzählig
Assoziationen
  • echt  ugs. · sage und schreibe  ugs. · so unglaublich das auch klingt · tatsächlich · ungelogen  ugs.
  • allen Ernstes · ernst gemeint · ernsthaft · im Ernst · in echt  ugs. · kein Scheiß  ugs. · ohne Quatsch  ugs. · ohne Scheiß  ugs. · ohne Scherz · ohne Witz · wirklich
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie bisher können sie dabei mit der vollen Unterstützung unsererseits rechnen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1982]
Die Folge aller Übergänge ist, wie man sieht, durch einen Übergang voll beschreibbar.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 973
Manchmal sind letztere sogar in ihren vollen Längen identisch, wodurch sie zu einem Refrain werden.
Reinhard, Kurt: Türkische Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 1885
Es handelt sich offensichtlich darum, die Quoten voll zu halten.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 1003
Die neue belgische Regierung werde alle Fragen in vollem Einvernehmen mit Frankreich regeln.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 14.03.1924
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auftragsbücher Bewußtsein Blüte Einsatz Erfolg Fahrt Gange Hoffnung Höhe Konzentration Kraft Lohnausgleich Lohnfortzahlung Länge Risiko Souveränität Touren Umfang Unterstützung Verantwortung Verständnis Vertrauen Wucht Zuversicht ausschöpfen besetzten ganz konzentrieren wieder Übereinstimmung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›voll‹.

Worthäufigkeit

selten häufig

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