vollgültig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungvoll-gül-tig (computergeneriert)
Wortzerlegungvoll-gültig
Wortbildung mit ›vollgültig‹ als Erstglied: ↗Vollgültigkeit
eWDG, 1977

Bedeutung

vollkommen, uneingeschränkt gültig
Beispiele:
vollgültige Dokumente, Beweise
auf etw. einen vollgültigen Anspruch haben

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anerkennung Beweis Ehe Ersatz Kunstwerk Mandat Mitglied Partner Staatsbürger Verhandlungspartner Zahlungsmittel Zeugnis als gleichberechtigt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vollgültig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Soweit sie ihren ersten Sitz noch in Bonn haben, drängen sie mittlerweile auf vollgültige Übersiedelung.
Der Tagesspiegel, 27.04.2001
Ein vollgültiges Gemälde, das für den Verkauf gedacht gewesen sein könnte, stellt sie nicht dar.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 424
Den sonst üblichen langsamen Satz vertritt vollgültig das ausdruckstiefe Allegretto.
Schmidt-Görg, Joseph: Beethoven. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 21320
So hat Albanien nach wie vor keine vollgültige demokratische Verfassung.
Süddeutsche Zeitung, 01.03.1995
Durch die zweihundert erbeuteten Mausergewehre war nun das ganze erste Treffen vollgültig bewaffnet.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 104
Zitationshilfe
„vollgültig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vollgültig>, abgerufen am 19.10.2019.

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