vollpacken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung voll-pa-cken
Wortzerlegung  voll- packen
eWDG

Bedeutung

in etw. so viel wie möglich legen, schichten, etw. ganz füllen
Beispiele:
den Koffer, einen Korb, Wagen vollpacken
eine mit Büchern vollgepackte Kiste
umgangssprachlicher packt sich [Dativ] den Teller voll (= nimmt sich viel von den Speisen)
bildlich
Beispiel:
das Hirn vollgepackt mit wohlgeordneten Reden [ JahnnEpilog91/2]

Thesaurus

Synonymgruppe
dicht zusammendrängen · obstipieren · voll packen · voll stellen · voll stopfen · vollpacken · vollstellen · vollstopfen · überladen

Typische Verbindungen zu ›vollpacken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vollpacken‹.

Verwendungsbeispiele für ›vollpacken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war schon vollgepackt, und noch mehr kamen, lachend, grüßend, winkend.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 167
Sie waren vollgepackt mit der neuesten und aufwändigsten Elektronik und Software.
C't, 2000, Nr. 18
Im Restaurant wird er böse, wenn sein Teller nicht mindestens so vollgepackt wird, dass er seinen Gegenüber nicht mehr sehen kann.
Bild, 06.07.2001
Am Sonnabend nach dem Brande war mein Stall noch mit Möbeln und Fellen vollgepackt.
Friedländer, Hugo: Der Brand der Neustettiner Synagoge vor den Schwurgerichten zu Köslin und Konitz. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 22040
Mit achtzig Gulden können wir eine Hucke mit Waren vollpacken und von vorn anfangen.
Brecht, Bertolt: Mutter Courage und ihre Kinder, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1967 [1939], S. 9270
Zitationshilfe
„vollpacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vollpacken>, abgerufen am 17.10.2021.

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