Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

vollpacken

Grammatik Verb · packt voll, packte voll, hat vollgepackt
Aussprache  [ˈfɔlˌpakn̩]
Worttrennung voll-pa-cken
Wortzerlegung voll- packen
eWDG

Bedeutung

in etw. so viel wie möglich legen, schichten, etw. ganz füllen
Beispiele:
den Koffer, einen Korb, Wagen vollpacken
eine mit Büchern vollgepackte Kiste
umgangssprachlicher packt sich [Dativ] den Teller voll (= nimmt sich viel von den Speisen)
bildlich
Beispiel:
das Hirn vollgepackt mit wohlgeordneten Reden [ JahnnEpilog91/2]

Thesaurus

Synonymgruppe
dicht zusammendrängen · obstipieren · voll packen · voll stellen · voll stopfen · vollpacken · vollstellen · vollstopfen · überladen

Typische Verbindungen zu ›vollpacken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vollpacken‹.

Verwendungsbeispiele für ›vollpacken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schließlich war es bis in den letzten Winkel vollgepackt mit zwölf Kilo Hardware. [Die Zeit, 28.10.1994, Nr. 44]
Es war schon vollgepackt, und noch mehr kamen, lachend, grüßend, winkend. [Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 167]
Ich dachte, damit sei gemeint, man solle sich den Tag vollpacken, möglichst viel erledigen, viel erreichen. [Die Zeit, 21.11.2011, Nr. 47]
Im Restaurant wird er böse, wenn sein Teller nicht mindestens so vollgepackt wird, dass er seinen Gegenüber nicht mehr sehen kann. [Bild, 06.07.2001]
Die ständig wachsenden Dörfer sind darum vollgepackt mit hässlichen Rohbauten. [Die Zeit, 19.08.2013, Nr. 33]
Zitationshilfe
„vollpacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vollpacken>.

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