vorausahnen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungvo-raus-ah-nen · vor-aus-ah-nen
Wortzerlegungvoraus-ahnen
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. Bevorstehendes ahnen, ein Vorgefühl von etw. Künftigem haben
Beispiele:
es hat sich alles so ereignet, wie ich es vorausgeahnt habe
In seinem kräftigen Körper konnte man die Gestalt seines Vaters vorausahnen [JahnnNiederschrift1,442]

Thesaurus

Synonymgruppe
(eine) dunkle Ahnung haben · (etwas) ahnen · ↗(jemandem) schwanen · Vorahnung(en) haben · ↗erahnen · ↗erwarten · kommen sehen · vorausahnen · ↗voraussehen · ↗vorhersehen · ↗wittern
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entwicklung Ereignis Katastrophe Schicksal Spielzug Tod Unheil ahnen schon

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorausahnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ahnt voraus, wohin der Ball kommt und taucht plötzlich aus dem Nichts auf.
Bild, 14.05.2002
Es verhielt sich genau so, wie es Werner vorausgeahnt hatte.
Dwinger, Edwin Erich: Die letzten Reiter, Jena: Eugen Diederichs 1935, S. 91
Aber die Logik seiner Ideen läßt eine fürchterliche Konfrontation vorausahnen.
Die Welt, 14.06.2005
Immer für eine Überraschung gut, obwohl man, zugegeben, diese hier hätte vorausahnen können.
Süddeutsche Zeitung, 26.04.1996
Er hatte diesen Ablauf vorausgeahnt und schon in der Nacht zuvor seine Kündigung geschrieben.
Der Spiegel, 17.11.1986
Zitationshilfe
„vorausahnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vorausahnen>, abgerufen am 22.10.2019.

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