Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

vorausahnen

Grammatik Verb
Aussprache  [foˈʁaʊ̯sˌʔaːnən]
Worttrennung vo-raus-ah-nen · vor-aus-ah-nen
Wortzerlegung voraus- ahnen
eWDG

Bedeutung

etw. Bevorstehendes ahnen, ein Vorgefühl von etw. Künftigem haben
Beispiele:
es hat sich alles so ereignet, wie ich es vorausgeahnt habe
In seinem kräftigen Körper konnte man die Gestalt seines Vaters vorausahnen [ JahnnNiederschrift1,442]

Thesaurus

Synonymgruppe
(eine) dunkle Ahnung haben · (etwas) ahnen · (jemandem) schwanen · Vorahnung(en) haben · erahnen · erwarten · kommen sehen · vorausahnen · voraussehen · vorhersehen · wittern
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›vorausahnen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorausahnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›vorausahnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ahnt voraus, wohin der Ball kommt und taucht plötzlich aus dem Nichts auf. [Bild, 14.05.2002]
Es verhielt sich genau so, wie es Werner vorausgeahnt hatte. [Dwinger, Edwin Erich: Die letzten Reiter, Jena: Eugen Diederichs 1935, S. 91]
Aber die Logik seiner Ideen läßt eine fürchterliche Konfrontation vorausahnen. [Die Welt, 14.06.2005]
Immer für eine Überraschung gut, obwohl man, zugegeben, diese hier hätte vorausahnen können. [Süddeutsche Zeitung, 26.04.1996]
Er hatte diesen Ablauf vorausgeahnt und schon in der Nacht zuvor seine Kündigung geschrieben. [Der Spiegel, 17.11.1986]
Zitationshilfe
„vorausahnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vorausahnen>.

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