vordrucken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungvor-dru-cken (computergeneriert)
Wortzerlegungvor-drucken
Wortbildung mit ›vordrucken‹ als Grundform: ↗Vordruck
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. vorher mit einem bestimmten Aufdruck versehen, etw. im Voraus aufdrucken
Beispiel:
die entsprechenden Bestellkarten, den Text der Danksagungen vordrucken lassen
Grammatik: meist im Part. Prät.
Beispiele:
ein vorgedrucktes Formular, Blatt
sie verwendete für das Schreiben einen Bogen mit vorgedrucktem Briefkopf

Typische Verbindungen
computergeneriert

Laufzeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vordrucken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Meist ist er der Bequemlichkeit halber wie ein Formular bereits vorgedruckt.
Süddeutsche Zeitung, 31.10.2003
Auf der ersten Seite war in fetter Schrift "Kaiserliche Marine" mit dem Reichsadler vorgedruckt.
Luckner, Felix von: Seeteufel, Herford: Kohler 1966 [1921], S. 189
Der Brief lässt manche Frage offen, liest sich streckenweise wie von der GEW vorgedruckt, schürt Ängste und vermittelt Halbwahrheiten.
Die Welt, 12.04.2000
Ein Patient, der diesen Persönlichkeitstest absolviert, nimmt zu 550 Sätzen Stellung, die auf 23 Lochkarten vorgedruckt sind.
Die Zeit, 31.03.1967, Nr. 13
Wer oft einlädt, wird Einladungen vordrucken lassen oder Einladungskarten benutzen, wie sie in jeder gutsortierten Papierhandlung erhältlich sind.
Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 4509
Zitationshilfe
„vordrucken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vordrucken>, abgerufen am 12.12.2019.

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