vorklagen

GrammatikVerb
Worttrennungvor-kla-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungvor-klagen
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich jmdm. etw. vorklagenvor jmdm. heftig klagen, jmdm. seinen Kummer mitteilen
Beispiele:
sie klagte uns vor, dass sie sich immer krank fühle
Ich will Dir nichts vorklagen, irgendwo muß aber der Kummer heraus [RennKrieg ohne Schlacht230]

Typische Verbindungen
computergeneriert

klagen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorklagen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie habe sich vorverurteilt und absichtlich missverstanden gefühlt, klagte sie damals und zog es vor, still und in sich gekehrt dem Prozess zu folgen.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1999
Der deutsche Unternehmer sei von Haus aus larmoyant, klagte schon Bismarck vor über hundert Jahren.
Süddeutsche Zeitung, 11.05.1995
Und daß der hochbegabte Junge nach den jahrelangen Studien kein Examen versucht hat, lag das, wie er uns vorklagt, wirklich bloß am System?
Die Zeit, 31.03.1972, Nr. 13
Er stritt sich mit den anderen Mitgliedern der Wohnungs-Eigentümer-Gemeinschaft (WEG), klagte vor
Bild, 16.08.2000
Zitationshilfe
„vorklagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vorklagen>, abgerufen am 18.10.2019.

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