vormerken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungvor-mer-ken
Wortzerlegungvor-merken
Wortbildung mit ›vormerken‹ als Erstglied: ↗Vormerkbuch · ↗Vormerkkalender · ↗Vormerkliste · ↗Vormerkung
eWDG, 1977

Bedeutung

etw., jmdn. im Voraus zur späteren Berücksichtigung notieren, sich merken
Beispiele:
die Bestellung, einen Antrag vormerken
für jmdn. ein Hotelzimmer vormerken
kannst du mich für die Teilnahme an diesem Kursus vormerken?
er merkte (sich) [Dativ] diesen tüchtigen jungen Mann als Stellvertreter vor
sich (bei jmdm.) vormerken (= bei jmdm.)
im Voraus seinen Anspruch, Wunsch anmelden
Beispiel:
er hat sich bei uns bereits als Käufer vorgemerkt

Thesaurus

Synonymgruppe
(einen) Plan fassen · ↗(sich etwas) vornehmen · (sich) Ziele setzen · (sich) Ziele stecken · ↗(sich) anschicken · ↗(sich) daranmachen · ↗festlegen · ↗planen · vormerken  ●  (sich etwas) auf die Fahnen schreiben  fig. · in den Blick nehmen  fig. · Pläne schmieden  ugs. · ins Auge fassen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) freihalten lassen · ↗bestellen · ↗buchen · ↗reservieren (lassen) · ↗vorbestellen · vormerken (lassen)  ●  ↗blocken  Jargon
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adoption Besuch Fan Interessent Kalender Termin Terminkalender bestellen mal man merken unbedingt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vormerken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da die Plätze begrenzt sind und bereits eine große Nachfrage besteht, sollte man sich rechtzeitig vormerken lassen.
Die Welt, 01.02.2003
Bisher sind nur 150 vorgemerkt, von denen erst 25 abgeurteilt wurden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1970]
Soweit wir sie uns vorgemerkt hatten, ist keiner mehr am Leben.
o. A.: Einhundertvierzehnter Tag. Donnerstag, 25. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 27385
Er zittert für eine verheiratete Schwester, in Prag lebend, zum Abtransport vorgemerkt.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 6
Wir merkten uns den vorlauten jungen Mann für unseren nächsten Ausflug vor.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 149
Zitationshilfe
„vormerken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vormerken>, abgerufen am 20.11.2019.

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