vorneigen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung vor-nei-gen
Wortzerlegung  vor- neigen
eWDG

Bedeutung

einen Körperteil, sich nach vorn neigen, vorbeugen
Beispiele:
er neigte den Kopf, Oberkörper vor
sie neigt sich (weit) vor, um besser sehen zu können
in vorgeneigter Haltung, mit vorgeneigtem Kopf dasitzen
leicht vorgeneigt gehen

Typische Verbindungen zu ›vorneigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorneigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›vorneigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie neigte sich etwas vor und startete in den See von Verkehr hinein.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 724
Sie fuhr leicht zusammen, beherrschte sich aber und neigte sich nur wenig vor.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 72
Er legte den Kopf zurück und neigte ihn langsam und bedeutungsvoll wieder vor.
Nabl, Franz: Der Tag der Erkenntnis. In: ders., Der Tag der Erkenntnis, Graz u. a.: Stiasny 1961 [1919], S. 33
Die Mutter hatte den Oberkörper vorgeneigt und hielt die Hand vor die Augen.
Die Zeit, 24.07.1952, Nr. 30
Im roten Pullover, steht er, wie immer leicht vorgeneigt, und beherrscht das Orchester mit seinen kleinen Bewegungen.
Süddeutsche Zeitung, 27.08.1994
Zitationshilfe
„vorneigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vorneigen>, abgerufen am 17.10.2021.

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