vorragen

GrammatikVerb
Worttrennungvor-ra-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungvor-ragen
eWDG, 1977

Bedeutung

nach vorn ragen, hervorragen, herausragen
Beispiele:
ein Mauervorsprung, das Dach ragt vor
eine Landzunge ragt weit ins Meer vor

Typische Verbindungen
computergeneriert

ragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorragen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ragt auch in den Platz vor und wird obendrein von der Säulenhalle pointiert.
Die Zeit, 12.10.1984, Nr. 42
Wie kubische Wandplastiken ragen einige der monochromen Farbkörper fast einen halben Meter weit in den Raum vor.
Süddeutsche Zeitung, 09.01.1996
Bei allen heutigen Menschentypen ragt der ventrale Teil des Unterkiefers mehr oder weniger über den zahntragenden Teil vor.
Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 103
Die einzelnen Felsnasen, die an den Berglehnen vorragen, schauen fratzenhaft verzerrt ins Tal.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 152
Dabei ragt die spezifisch behandelte vorgezogene Arbeitskante immer zwischen Daumen und Zeigefinger vor.
Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 393
Zitationshilfe
„vorragen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vorragen>, abgerufen am 12.11.2019.

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