vorschwindeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungvor-schwin-deln
Wortzerlegungvor-schwindeln1
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich jmdm. etw. vorlügen, jmdn. beschwindeln
Beispiel:
sie wollte den anderen nichts vorschwindeln, hat ihnen allerhand vorgeschwindelt

Typische Verbindungen zu ›vorschwindeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

schwindeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorschwindeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›vorschwindeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sascha schwindelt seinem Vater vor, für ihn sei alles anders, er besuche eine höhere Schule.
Die Zeit, 22.06.1990, Nr. 26
Den Fremden schwindelte ich vor, daß ich von meinen literarischen Arbeiten lebe, die mir höchst anständig bezahlt würden.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 792
Die Entführerin hatte ihrem Lebensgefährten monatelang vorgeschwindelt, schwanger zu sein.
Bild, 14.06.2003
Es wäre denn eben, daß die Machthaber diese vorschwindeln, um an dem Geschäft zu profitieren.
Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1920]
Ihre Klasse, inklusive Lehrerin, hat zuerst gedacht, Stephanie schwindele die Zirkusgeschichten nur vor.
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1997
Zitationshilfe
„vorschwindeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vorschwindeln>, abgerufen am 28.01.2020.

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