vorwölben

GrammatikVerb
Worttrennungvor-wöl-ben
Wortzerlegungvor-wölben
Wortbildung mit ›vorwölben‹ als Erstglied: ↗Vorwölbung
eWDG, 1977

Bedeutung

etw., sich nach vorn wölben
Beispiele:
den Mund, seinen Bauch vorwölben
seine Stirn wölbt sich vor
der schwere Vorhang wölbte sich plötzlich vor
seine vorgewölbten Augen
die vorgewölbte Brust

Typische Verbindungen zu ›vorwölben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bauch wölben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorwölben‹.

Verwendungsbeispiele für ›vorwölben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach außen waren die Steine in der Frühzeit oft kissenartig vorgewölbt, später glatt.
o. A.: Lexikon der Kunst - I. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6560
Diese wölben sich rhythmisch in die Kammern vor und treiben damit das Blut voran.
Die Zeit, 11.03.2002, Nr. 10
Meist kommt es dazu, weil eine Bandscheibe vorgewölbt oder vorgefallen ist.
Der Tagesspiegel, 23.06.2004
Die harte Hirnhaut wölbt sich nach Abnahme der Schädeldecke weit vor.
Hettche, Thomas: Der Fall Arbogast, Köln: DuMont Buchverlag, 2001, S. 15
Bei Goethe war der obere Teil der Augenhöhle breit und wie Kissen aufnahmebereit vorgewölbt.
Welt und Wissen, 1927
Zitationshilfe
„vorwölben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vorw%C3%B6lben>, abgerufen am 27.01.2020.

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