wählbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwähl-bar
Wortzerlegungwählen-bar
Wortbildung mit ›wählbar‹ als Erstglied: ↗Wählbarkeit
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
berechtigt, gewählt zu werden, das passive Wahlrecht besitzend
Beispiel:
das Gesetz bestimmt, von welchem Lebensalter an ein Staatsbürger wählbar ist
2.
durch Wahl, Abstimmung zu berufen
Beispiel:
Ihre [der FDJ] wählbaren Organe, Gruppenräte und zentraler Rat, stehen dem Leiter bei seiner Erziehungsarbeit zur Seite [Gesundheit1967]
3.
entsprechend der Bedeutung von wählen (1)
Beispiel:
Die Lichtfarbe [von Leuchtstofflampen] ist wählbar [Kultur im Heim1966]

Typische Verbindungen zu ›wählbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wählbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›wählbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und diese Namen sind nicht wählbar, sie sind plötzlich da.
Der Tagesspiegel, 15.10.2003
Dabei ist der jeweilige Winkel wie auch die Farbe frei wählbar.
C't, 1995, Nr. 4
Immerhin war man dort mit zwanzig nicht nur wahlberechtigt, sondern auch wählbar.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 78
Weder wahlfähig noch wählbar sind Männer und Weiber, die nach den gesetzlichen Bestimmungen von der Ehe ausgeschlossen wurden.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18674
Wahlberechtigt und wählbar sind nur solche Personen, die zur Ausübung des Wahlrechts bei der Handelskammer befähigt sind.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 12.03.1918
Zitationshilfe
„wählbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/w%C3%A4hlbar>, abgerufen am 03.04.2020.

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