wölken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungwöl-ken
GrundformWolke
Wortbildung mit ›wölken‹ als Letztglied: ↗aufwölken · ↗einwölken · ↗umwölken
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Wolken bilden; in Wolken herausdringen
b)
sich bewölken

Typische Verbindungen zu ›wölken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wölken‹.

Verwendungsbeispiele für ›wölken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch weiter surrt das große Rad, grau wölkt der Staub vom Karrenpfad.
Die Zeit, 16.06.1949, Nr. 24
Der Staub wölkte empor und entzog das Bild meinen Blicken.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 104
Um unsere Schuhe, die nicht aus Metall, sondern aus Leder gefertigt waren, wölkte Staub.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 16
Durch die Jalousien, die man des Unwetters wegen hermetisch verschlossen hatte, wölkte und quoll das Tageslicht mit fast körperlicher Substanz.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 373
Ein Platsch, eine kleine Fontaine, der morastige Grund wölkte hoch, man sah die Schere nicht mehr, kein saffianrotes Etui.
Niebelschütz, Wolf von: Der blaue Kammerherr, Stuttgart u. a.: Dt. Bücherbund [1991] [1949], S. 926
Zitationshilfe
„wölken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/w%C3%B6lken>, abgerufen am 02.04.2020.

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