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wahllos

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung wahl-los
Wortzerlegung Wahl -los
eWDG

Bedeutung

ohne zu wählen, ohne lange nachzudenken, willkürlich, blindlings
Beispiele:
er aß, trank alles wahllos durcheinander
aus der Fülle des Materials ein Beispiel wahllos herausgreifen
Wahllos wurden Verhaftungen vorgenommen [ Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung7,50]

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
beliebig · frei wählbar · nach dem Zufallsprinzip · per Zufallsprinzip · stichprobenartig · wahlfrei · wahllos · willkürlich · zufällig  ●  akzidentell  fachspr. · akzidentiell  fachspr., sehr selten · arbiträr  geh., bildungssprachlich · zufallsgesteuert  fachspr.
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
ohne Orientierung · ohne Richtung · orientierungslos · wahllos · ziellos
Assoziationen
Synonymgruppe
(einfach) drauflos · lustig (weiter) · querbeet · wahllos  ●  immer locker  ugs. · immer munter  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
chaotisch · einfach drauflos · konfus · konzeptionslos · kopflos · unkontrolliert · unkoordiniert · unüberlegt · wahllos · wirr · ziellos
Assoziationen
Assoziationen
  • alles was kommt · nicht festgelegt · ohne Vorauswahl · unsortiert · unterschiedslos
  • alle restlichen · alle Übriggebliebenen · alle, die noch da sind · alles, was noch da ist  ●  alle, die nicht bei drei auf dem Baum sind ugs., fig., scherzhaft, variabel · alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist ugs., scherzhaft, fig., variabel

Typische Verbindungen zu ›wahllos‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wahllos‹.

Verwendungsbeispiele für ›wahllos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie picken anfangs wahllos auf alle hellen Objekte entsprechender Größe. [Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 338]
Natürlich verteilt man sie nicht völlig wahllos, doch ihren eigentlichen Sinn sollte man trotzdem nicht aus den Augen verlieren. [Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 4483]
Folglich darf man sie nicht wahllos weggeben, weil sonst leicht Mißbrauch damit getrieben wird. [Eichler, Lillian: So oder so? In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 20657]
Dabei scheinen die Zahlen nicht wahllos aus der Luft gegriffen. [Die Zeit, 24.04.2013, Nr. 17]
Im Übrigen widmet er sich leeren Tätigkeiten wie wahllosem Fernsehen. [Die Zeit, 15.10.2003, Nr. 42]
Zitationshilfe
„wahllos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wahllos>.

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