wau

Grammatik Ausruf
Aussprache 
Wortbildung  mit ›wau‹ als Erstglied: ↗wau wau · ↗wauwau  ·  mit ›wau‹ als Letztglied: ↗wau wau · ↗wauwau
Formgeschichte lautnachahmend
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich bezeichnet das Bellen des Hundes
Beispiel:
der Dackel macht wau
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

wau · wauwau · Wauwau
wau Interjektion meist in der Doppelung wauwau, kindersprachliches Schallwort als lautliche Nachbildung des Hundelauts (18. Jh., Herder, Goethe), vereinzelt auch bau-bau. Dafür zuvor (16. Jh.) biff baff (Agricola), muff muff (H. Sachs). Regional steht wauwau auch als einschüchternder Zuruf an Kinder. Substantiviert Wauwau m. ‘Hund’, auch ‘einschüchternde Schreckgestalt, Popanz’ (18. Jh.).

Verwendungsbeispiel für ›wau‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein von Erna Graff angesprochener und für seine Anwesenheit herzlich bedankter Stadtrat sagte „wau, wau“ zur atmosphärischen Anpassung.
Die Zeit, 22.12.1967, Nr. 51
Zitationshilfe
„wau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wau>, abgerufen am 07.08.2020.

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