Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Ärger, der

Ärger, der; -s, /ohne Pl./
1. Unwille, Verdrossenheit: Ä. über etw., jmdn. empfinden; blaß, salopp grün und gelb, schwarz⌝ vor Ä. werden; außer sich /Dat./ vor Ä. sein; seinen Ä. zeigen, umg. an jmdm. auslassen; salopp seinem Ä. Luft machen; vor Ä. platzen; sich von seinem Ä. hinreißen lassen; seinen Ä. verbergen, verbeißen, beherrschen, unterdrücken, salopp hinunterschlucken, in sich hineinfressen⌝; den Ä. vergessen; umg. der Ä. ist verflogen; schwerer, berechtigter, aufsteigender, angesammelter Ä.
2. umg. Widerwärtigkeit, Unannehmlichkeit: nichts als Ä. (im Beruf) haben; es hat (viel) Ä. gegeben; ein Haufen Arbeit und Ä. erwartet ihn; der häusliche, tägliche Ä.; salopp mach keinen Ä. (keine unnützen Schwierigkeiten)!

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Zitationshilfe
„Ärger“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ärger>, abgerufen am 24.11.2020.

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