Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Ärmel, der

Ärmel, der; -s, -
Teil eines Kleidungsstückes, der den Arm bedeckt: die Ä. einsetzen, anheften, annähen, kürzen, länger machen, (zwei Zentimeter) auslassen; der rechte, linke Ä.; eine Bluse mit kurzen, (halb)langen, weiten, angeschnittenen Ärmeln; durchgeriebene, -gestoßene, umg. abgewetzte⌝ Ä.; er hat sich /Dat./ ein Loch in den Ä. gerissen; jmdn. am, beim Ä. ziehen, zupfen, fassen, umg. packen⌝, festhalten; die Ä. hochschieben, hochstreifen, zurückstreifen, umschlagen, hochkrempeln; /bildl./ die Ä. hochkrempeln (kräftig zupacken) salopp etw. aus dem Ä., den Ärmeln schütteln etw. mühelos hervorbringen: er schüttelt d. Verse, witzigen Einfälle fix und fertig, mit Leichtigkeit, nur so aus dem Ä.; ich kann die hohe Summe nicht aus den Ärmeln schütteln (beschaffen) vulg. verhüll. leck mich am Ä. (laß mich in Ruhe)!

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Zitationshilfe
„Ärmel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ärmel>, abgerufen am 28.11.2020.

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