Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Öde, die

Öde, die; -, -n
1. öde, unbebaute Gegend: eine trostlose weite, grenzenlose, unendliche Ö. lag vor ihm; eine Ö. von Schnee und Eis; einsamer und eisiger als die Öden, in denen ich Einsamkeit und Eiseskälte erfahren habe Bergengr. Feuerprobe 54
2. /Pl. ungebräuchl./ Verlassenheit, Einsamkeit: die Ö. des Zimmers; in dem Saal herrschte Ö. (er war leer)
3. /Pl. ungebräuchl./ abwertend Langweiligkeit: die Ö. der Tage, eines Lebens ohne Arbeit; unerträgliche geistige Ö.;

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Zitationshilfe
„Öde“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Öde>, abgerufen am 22.01.2020.

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