Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Öl, das

Öl, das; -(e)s, -e
aus Pflanzen, von Tieren oder aus der Erdrinde gewonnene fette, brennbare Flüssigkeit, die leichter als Wasser und nicht wasserlöslich ist: pflanzliches, tierisches, mineralisches, reines, klares, helles, dickflüssiges, gelbliches, grünliches, trübes Öl; fette, flüchtige, ätherische, kosmetische Öle; Öl pressen, gewinnen; nach Öl bohren; etw. ist mit Öl getränkt; der Dessertwein ist wie Öl, läuft wie Öl durch die Kehle; die Aufnahme pflanzlicher Öle statt tierischer Fette ist gesünder; Speiseöl: Fisch in Öl braten, backen; eine Dose Heringsfilet in Öl; Salat mit Öl und Zitrone, mit Essig und Öl; das Kuchenblech mit Öl bestreichen; Maschinenöl: das Öl ablassen, wechseln; Öl ein-, nachfüllen; der Wagen verliert Öl; das Getriebe läuft in Öl; eine Maschine mit Öl schmieren; Sonnenöl: den ganzen Körper mit Öl einreiben; gegen Sonnenbrand Öl nehmen; Heizöl: wir heizen mit Öl; sich auf Öl umstellen; der Ofen wird mit Öl gefeuert; eine Fernleitung für Öl; in Öl (mit Ölfarbe) malen /bildl./ umg. Öl ins Feuer gießen, schütten (eine Erregung noch mehr steigern) Öl auf die Wogen gießen (jmdn., etw. beruhigen)

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Zitationshilfe
„Öl“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Öl>, abgerufen am 25.11.2020.

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