Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Übung, die

Übung, die; -, -en
1. /ohne Pl./ das Üben: das macht die Ü.; geh. das bedarf einiger Ü.; /sprichw./ Ü. macht den Meister; durch Üben erworbene Gewandtheit, Fähigkeit: das ist alles nur Ü.; ihm fehlt die, es fehlt ihm an (der) Ü.; er hat noch keine, nicht genügend Ü. (darin); in etw. Ü. haben, erlangen; in (der) Ü. bleiben, sein; aus der Ü., wieder in Ü. kommen;
2. häufig und regelmäßig wiederholte Handlung zum Zweck des Lernens und zur Steigerung der Leistung: Übungen auf d. Klavier, Geige spielen; das Buch enthält praktische Übungen (Übungsstücke) für den Unterricht
3. Unterrichtsstunde an der Hochschule, bei der die Studenten aktiv mitarbeiten, Seminarübung: eine zweistündige Ü. in Englisch; eine Ü. ansetzen, (ab)halten; an einer Ü. teilnehmen;
4. Rel. kath. geistliche Betrachtung, Teil der Exerzitien
5. Sport Ablauf, sich wiederholende Folge bestimmter, oft dem Training dienender Bewegungen: körperliche, sportliche, gymnastische Übungen machen, zeigen, vorführen; eine anstrengende, schwere, schwierige, leichte Ü. am Reck, Barren; Übungen im Fechten, Schwimmen, Schießen;
6. probeweise durchgeführte Unternehmung: militärische Übungen durchführen; die Truppen haben eine Ü., rücken zu einer Ü. aus; dieser Einsatz der Feuerwehr war nur eine Ü.;
7. landsch. bes. süddt. österr. schweiz. das ist bei uns so Ü. (Brauch)

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Zitationshilfe
„Übung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Übung>, abgerufen am 29.11.2020.

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