Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ändern, Vb.

ändern /Vb./
etw., jmdn. verändern, umgestalten: ein Kleid, etw. am Kleid ä. (umändern) (lassen) d. Testament, Verfassung, Programm ä.; an dem Manuskript, der vorliegenden Fassung darf nichts, keine Zeile geändert werden; d. Richtung, Kurs ä. (wechseln) jmd. ändert seine Absichten, Pläne; den Sinn, seinen Entschluß, Ton, sein Benehmen ä.; Du mußt dein Leben ändern Rilke 3,117; die (bestehenden) Verhältnisse ä.; umg. den wirst du nicht mehr ä. (von seinen Gewohnheiten abbringen) daran, an der Lage läßt sich (leider) nichts ä.; ich kann es nicht ä.; es ist nicht zu ä.; das ändert die Sache; sich ä. anders werden, sich wandeln: das Wetter wird sich ä.; die Zeiten ä. sich; ein Mensch ändert sich (in seinem Verhalten); seine Ansichten haben sich (grundlegend) geändert; daß mit den Lebensverhältnissen der Menschen … auch ihr Bewußtsein sich ändert Marx-Engels Manifest 30; einiges, vieles, alles hat sich beständig, entscheidend, rasch, mit einem Schlage, mit der Zeit, von Grund aus geändert; daran hat sich bis heute nichts geändert

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Zitationshilfe
„ändern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ändern>, abgerufen am 24.11.2020.

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