Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

ärgern, Vb.

ärgern /Vb./
1. sich ä. Ärger über etw., jmdn. empfinden: umg. sich maßlos, schrecklich, furchtbar ä.; salopp sich über die Fliege an der Wand (über jede Kleinigkeit) ä. sich zu Tode ä.; sich halbtot, schwarz, grün und gelb ä.; sich die Krätze, Platze, Schwindsucht, Gelbsucht an den Hals ä.; sich nachträglich, im stillen, ohne alle Ursache über etw. ä.; /sprichw./ nicht ä., nur wundern; Mensch, ärgere dich nicht /Würfelspiel/; sich (fortwährend) an jmdm. ä.; denn sie könnten sich ärgern an deiner Begabung Th. Mann 3,110 (Joseph)
2. jmdn. erzürnen, ärgerlich machen: umg. jmdn. bis aufs Blut, zu Tode ä.; salopp ihn ärgert die Fliege an der Wand; es darauf absehen, jmdn. zu ä.; das tust du bloß, um mich zu ä.; es ärgert mich, daß …

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Zitationshilfe
„ärgern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ärgern>, abgerufen am 28.11.2020.

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