Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

äußern, Vb.

äußern /Vb./
1. etw., sich aussprechen
a) etw. sagen: seine Meinung, Gedanken, Ansicht (freimütig, unumwunden, unverhohlen) zu einer Frage, über jmdn. ä.; er äußerte e. Wunsch, Bitte, seinen Willen; e. Verdacht, Zweifel, seine Bedenken, Freude, Mißbilligung, Entrüstung, seinen Unwillen, sein Bedauern ä.; In meinen vier Wänden kann ich äußern, was mir paßt Brecht Furcht u. Elend 10
b) sich ä.: sich abfällig, wegwerfend, ungünstig, lobend, befriedigt, vorsichtig über etw., jmdn. ä.; sie hat sich in diesem Sinne gegen ihn geäußert
2. sich in, durch, als etw. ä. sich zeigen, zum Ausdruck kommen: die Krankheit äußerte sich in Schüttelfrost, durch Fieber; ihre innere Erregung äußerte sich im Zittern ihrer Hände; jene Liebe, welche sich als Mitgefühl … äußert Rosegger 30,56 etw. ä. etw. zum Ausdruck bringen: sie äußerte ihre Dankbarkeit dadurch, daß …;

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Zitationshilfe
„äußern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/äußern>, abgerufen am 24.11.2020.

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