Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

übrig, Adj.

übrig /Adj., nur attr. u. mit sein /
1. (als Rest) noch vorhanden, verbleibend, restlich: die ü. Teile, Sachen aufbewahren; ist für mich noch etwas Torte, etwas von der Torte ü.?; von dem Kleid sind noch Stoffreste ü.; von der Mahlzeit noch etw. ü. haben; von den 30 Mark hat sie nichts, ist nichts mehr ü.; er hat noch ein paar Tage von seinem Urlaub ü.; dafür, für diese Anschaffung habe ich kein Geld ü. (dafür will ich kein Geld ausgeben) die übrigen die anderen: die, alle ü. haben davon nichts gewußt, waren damit einverstanden; die ü. Gäste reisten am nächsten Tag ab; soviel für heute, alles übrige (weitere) dann mündlich /Abschluß in Briefen/; ein übriges tun mehr tun, als nötig ist: ich tat ein ü. und überzeugte mich selbst davon; im übrigen (ansonsten) ist er mit seiner Arbeit zufrieden
2. /übertr./ umg. etw. für jmdn. ü. haben jmdn. sympathisch finden, gern haben: er hatte schon immer etw. für ihn ü.; wie könnte, sollte ich jetzt noch etw. für sie ü. haben?; etw. für etw. ü. haben für etw. eine Vorliebe, Schwäche haben: er hat viel für Gemälde, Bücher ü.; für diese Musik habe ich nicht viel, nicht das geringste ü.;

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Zitationshilfe
„übrig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/übrig>, abgerufen am 28.11.2020.

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