Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Aussehen, das

Aussehen, das; -s, /ohne Pl./
1. das äußere Erscheinungsbild
a) /von Lebewesen/ Gesichtsausdruck, Gesichtszüge: sie hat ein zufriedenes, kluges A.; nach ihrer Krankheit entsetzte mich ihr schlechtes A.; Auf einen Wink des Richters beugt sich ein übereleganter Arzt finsteren Aussehens über Fish Brecht Arturo Ui 9; wir waren über sein verstörtes A. erschreckt; das Äußere, die ganze äußere Erscheinung: sie hat ein gutes, gepflegtes A.; ich wunderte mich über sein verändertes A.; sie legen Wert auf ihr A.; jmdn. nach dem A. beurteilen;
b) /von Sachen/ das Kleid hat ein gefälliges A.; ein großes helles Zimmer von steifleinenem Aussehen Steinberg Tag 39; die alten baufälligen Häuser zeigen ein ärmliches, verwahrlostes A.; unsere Stadt hat nach dem Kriege ein ganz anderes A. angenommen;
2. veraltend Anschein: dem A. nach ist er gesund; es ging besser, als es anfangs das A. hatte (als es anfangs aussah) unversehens nahm die Sache ein ernsteres Aussehen (sah die Sache ernster aus) Ric. Huch Dreißigjähr. Krieg 1,68

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Zitationshilfe
„Aussehen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Aussehen>, abgerufen am 28.11.2020.

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