Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Aussprache, die

Aussprache, die; -, -n
1. /Pl. ungebräuchl./ das Aussprechen
a) Art, wie etwas ausgesprochen werden soll: in diesem Wörterbuch ist die A. angegeben; die Schreibung ist kein Maßstab für die A.; die A. der Buchstaben, Silben, Wörter; die A. der Fremdwörter schwankt oft;
b) Art, wie jmd. etwas ausspricht: eine gute, schlechte, deutliche, undeutliche, richtige, reine, korrekte, harte, fehlerhafte A. haben; man verspottete ihn seiner breiten, fremdartigen A. wegen; an seiner A. hört man, woher er stammt; umg. verhüll. scherzh. er hat eine feuchte A. (spuckt unbeabsichtigt beim Sprechen)
2. Meinungsaustausch, Unterredung zur Klärung bestimmter Fragen: eine freimütige, gründliche, öffentliche, zwanglose, politische A.; eine lebhafte A. über kulturelle Probleme führen; mit den Einwohnern der Stadt fand eine lebhafte A. statt; an den Vortrag schloß sich eine rege A. an; der Lehrer führte eine A. mit den Eltern des Schülers; eine unerquickliche, erregte A. mit jmdm. haben; die A. zwischen ihnen führte zu einer Klärung mancher Mißverständnisse; sich einer A. entziehen;

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Zitationshilfe
„Aussprache“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Aussprache>, abgerufen am 24.11.2020.

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