Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Aussterbeetat, der

-etat, der
umg. scherzh. etw., jmd. steht, ist, befindet sich auf dem A. mit etw., jmdm. geht es bergab, zu Ende: dieses Handwerk steht durch die technische Entwicklung auf dem A.; jmdn., etw. auf den A. setzen jmds. Geltung, Bedeutung einschränken: Den Alten habe ich auf den Aussterbeetat gesetzt (kaltgestellt). Die wichtigeren Sachen mache ich allein H. Mann 4,186 (Untertan) ; Die Zukunft … gehört den großen Städten; die kleinen sind auf den Aussterbeetat gesetzt Heyse I 1,542

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
ausschließen
Zitationshilfe
„Aussterbeetat“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Aussterbeetat>, abgerufen am 02.12.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)