Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bauer, der

1Bauer, der; -n (auch -s), -n /Verkl.: Bäuerlein, Bäuerchen/
1. /Berufsbezeichnung/ jmd., der Grund und Boden bewirtschaftet, um landwirtschaftliche Produkte zu erzeugen: der B. pflügt, bestellt den Acker, geht sein Feld ab, fährt die Ernte ein, drischt das Korn aus; der B. liefert uns unsere Nahrung; Denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot Chamisso Riesenspielzeug; ein einfacher, kleiner, schlichter, simpler, schlauer, tüchtiger, plumper, vierschrötiger, seßhafter B.; stolze, reiche, (land)arme Bauern; die Klasse der werktätigen Bauern; eine Regierung der Arbeiter und Bauern; die Kinder von Arbeitern und Bauern; dem Bauern bei der Ernte helfen; den Bauern unterstützen; die schwere Arbeit, das Los des Bauern; Das in der Sprache wirksame Weltbild des Bauers Henzen Schriftsprache 35; /übertr./ Schimpfw. ungebildeter, ungehobelter Mensch: so ein B.!; /sprichw./ salopp die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln (Glück hängt nicht von Klugheit ab)
2. Schach geringste Figur: ein B. kann den König mattsetzen

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Bäcker
Zitationshilfe
„Bauer“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bauer>, abgerufen am 04.12.2020.

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